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Lederbrevier

Kleines Lederbrevier

Um Lederarten zu beschreiben, wird eine Vielzahl von Fachbegriffen verwendet. Die für das Verständnis von Lederbekleidung wichtigsten Grundbegriffe werden hier erläutert:

Die Narbenseite bezeichnet bei Leder die zur Haarseite gerichtete glatte, genarbte Oberfläche.
Als Fleischseite bezeichnet man die raue Rückseite des Leders.

Mit Glattleder bezeichnet man alle Lederarten, deren Narbenseite nach außen verarbeitet ist, unabhängig von der Stärke der natürlichen Narbung des Tieres.

Kalbsleder haben eine sehr flache Narbung, Krokodilleder eine sehr starke Narbung. Die Oberseite ist aber immer ein "Glattleder".

Manche Leder werden geprägt. Auf die Originalnarbe des Leders wird dann eine neue Narbung mit Druck eingepresst. Auf ein Lamm- oder Rindsleder kann so die Narbung von Krokodil- oder Straußenleder aufgetragen werden.  

Nappaleder oder Glattleder ist eine Allgemeinbezeichnung für Glattleder, die ungeschliffen mit der Narbenseite nach außen verarbeitet werden. Nappaleder bezeichnete ursprünglich butterweiches, glattes Handschuhleder. Anilin-und pigmentierte Leder sind Glatt-oder Nappaleder.

Anilinleder sind offenporige Glattleder ohne Pigmentschicht (Farbschicht) auf der Oberseite. Bei Anilinledern dringt ein auf der Oberfläche verriebener Wassertropfen in das Glattleder ein und dunkelt den feuchten Bereich.

Nappalanleder sind Leder, bei denen eine dünne Farbschicht auf ein Rauleder aufgetragen wurde. Solche Leder sind dann sehr weich, aber die dünne Farbschicht auch sehr abriebempfindlich.

Rauleder ist eine Sammelbezeichnung für Leder mit mehr oder weniger aufgerauter Oberfläche. Nubuk-und Veloursleder sind Raulederarten.

Nubukleder ist ein festes, narbenseitig angeschliffenes Leder. Durch das Schleifen erhält das vorherige Glattleder eine samtige Oberfläche. Die rauen Fasern sind kürzer und samtartiger als bei Veloursledern. Nubuk wird aus Rind (am häufigsten), Schaf oder Ziege hergestellt.

Als Veloursleder bezeichnet man die Rückseiten (Fleischseite) von Glattledern oder die beiden Seiten eines Fleischspaltes. Suede ist eine andere Bezeichnung für Veloursledder Fischöl).
Für diese Gerbart werden i.d.R. die Rauleder von Ziegen, Schafen, Rentieren, Hirschen oder Rehen verwendet. Das Leder ist als Fensterleder oder Trachtenleder bekannt. Bei Trachtenledern wird das gelbliche Leder i.d.R. mit einer grünlichen oder manchmal bräunlichen Oberflächenfärbung versehen.

Wildleder ist die Sammelbezeichnung für Leder von Tieren, die in der freien Wildbahn leben (z. B. Hirsche, Rehe oder Elche). Der Begriff wird aber auch häufig für die Beschreibung von Rauledern verwendet.

Durchgefärbte Leder werden nach der Gerbung in einem Anilinfarbstoff in einem Bad wie Textilien eingefärbt. Der Farbstoff ist wie eine Tinte oder Beize bei Holz. Er geht durch und durch. Bunte Rauleder und offenporige Glattleder sind immer so gefärbt.

Um Leder strapazierfähiger und vor allen Dingen fleckenunempfindlich und dauerhaft wasserabweisend zu machen, wird auf diese mit Anilinfarben schon vorgefärbte Glattleder noch eine auf Pigmente und Bindemittel basierende deckende Farbschicht aufgetragen.

Pigmentierte Leder / Anilinleder

Bild eins zeigt einen Tropfen Wasser auf einem pigmentierten Rindsleder. Der Tropfen zieht nicht ein. Daneben sieht man, wie ein Tropfen Wasser in ein offenporiges Rindsleder einzieht. Beim Anilinleder sind auch gut die Haarkanäle erkennbar, die beim pigmentierten Leder durch Farbe abgedeckt sind.

Schweinsleder, Spaltvelours, Nubuk

Bild 1 zeigt ein glattes Schweinsleder,

Bild 2 ein Schweinsvelours. Charakteristisch für dieses Leder sind die gut erkennbaren Haarkanäle, die selbst beim Veloursleder sichtbar bleiben.

Bild 3 zeigt den unteren Teil einer in der Mitte horizontal gespalteten Rinderhaut. Es wird als Spaltvelours bezeichnet und ist auf beiden Seiten gleich.

Bild 4 zeigt ein auf der Narbenseite geschliffenes Rindsleder. Die Narbe ist noch erkennbar, aber man kann eine velourige Strichrichtung erkennen.

Prägungen auf Leder

Das erste Bild zeigt die Naturnarbe vom Lammleder. Die weiteren Bilder zeigen diverse Modeprägungen auf Lammleder für Bekleidung.

Resumee

Für den Laien sind die Leder kaum unterscheidbar. Die am meisten bei der Lederbekleidung verwendeten Leder sind von  Lamm, Schaf, Ziege, Rind, Kalb oder Schwein.  Gerne wird aber auch Hirschleder, Rehleder, Rentierleder oder Elchleder verarbeitet. Selten sind Leder von Kängurus, Pferden, Schlangen oder Antilopen.

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